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Rundbürste richtig föhnen: Anleitung in 5 Schritten

Mit einer Rundbürste föhnen Sie am besten in kleinen Partien: Haar handtuchtrocken vorbereiten, in Abschnitte teilen, Strähne für Strähne über die Bürste ziehen und mit Kühlstufe fixieren. So entstehen Volumen und weiche Wellen, ohne dass das Haar zerzaust. Hier finden Sie die Schritte und Hinweise zur passenden Bürste.

Vorbereitung: Haar und Abschnitte

Tupfen Sie das Haar zunächst mit einem Handtuch ab und föhnen Sie es grob vor, bis es nur noch leicht feucht ist. Auf nassem Haar bringt die Rundbürste wenig, weil die Form nicht hält.

Teilen Sie das Haar anschließend mit einem Kamm in Abschnitte. Der Holz-Haarkamm eignet sich gut, um saubere Scheitel zu ziehen. Stecken Sie die oberen Partien mit Clips hoch und beginnen Sie im Nacken.

Je feiner die Partien, desto gleichmäßiger wird das Ergebnis. Eine Strähne sollte nicht breiter sein als die Bürste selbst.

Die Technik Schritt für Schritt

Legen Sie die Bürste unter die Strähne, direkt am Ansatz. Führen Sie den Föhn mit der Düse von oben und halten Sie ihn so, dass der Luftstrom den Borsten folgt. Ziehen Sie die Bürste langsam zu den Spitzen und halten Sie den Föhn immer in Bewegung.

Für Volumen heben Sie den Ansatz an und trocknen ihn zuerst. Für weiche Wellen rollen Sie die Spitzen einmal nach innen oder außen ein und halten kurz.

Schalten Sie danach auf die Kühlstufe und lassen Sie die aufgerollte Strähne einen Moment abkühlen. Erst dann lösen Sie die Bürste. Das hilft der Form, länger zu halten.

Welche Bürste passt zu Ihnen?

Entscheidend sind Durchmesser und Borsten. Kleine Bürsten formen engere Wellen und Locken, große Bürsten geben Länge und sanfte Schwünge. Bei kurzem Haar greift eine kleinere Bürste besser.

Die Wildschweinborsten-Rundbürste von SOL & SOUL greift die Längen sanft und eignet sich, wenn Sie Volumen und weiche Wellen möchten. Natürliche Borsten verteilen zudem Haarfett vom Ansatz in die Längen.

Wenn es morgens schnell gehen soll, ist die 1200W Lufttrockner-Bürste mit Keramikbeschichtung eine Alternative, denn sie trocknet und formt in einem Schritt. Die Handhabung unterscheidet sich jedoch von Föhn und Rundbürste.

Häufige Fehler vermeiden

Zu viel Hitze auf einer Stelle belastet das Haar. Halten Sie deshalb Abstand und bewegen Sie den Föhn stetig. Ein Hitzeschutz vorab ist sinnvoll.

Rucken Sie nicht an verhedderten Strähnen. Lösen Sie Knoten vorher mit Kamm oder Bürste, etwa mit der Bambus-Paddelbürste, und drehen Sie die Rundbürste zum Lösen vorsichtig heraus, statt zu ziehen.

Auch zu große Partien sind ein typischer Fehler: Sie trocknen ungleichmäßig und knicken. Arbeiten Sie lieber in mehr, dafür kleineren Abschnitten.

Häufige Fragen

Auf nassem oder trockenem Haar föhnen?

Am besten auf handtuchtrockenem, vorgeföhntem Haar, das nur noch leicht feucht ist. Auf komplett trockenem Haar lässt sich die Form kaum noch verändern.

Welche Rundbürstengröße brauche ich?

Für kurzes Haar und engere Wellen eignet sich ein kleinerer Durchmesser, für langes Haar und sanfte Schwünge ein größerer. Die Strähne sollte sich ein- bis zweimal um die Bürste legen lassen.

Wozu dient die Kühlstufe?

Sie kühlt das aufgerollte Haar ab, sodass die Form besser hält. Schalten Sie sie vor dem Lösen der Bürste ein.

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